Wenn Sie den Kurven und den Auf und Abs der alten Kassiastraße
folgen, finden Sie am nordwestlichen Chiantirand und zwischen Florenz
und Siena Barberino Val d’Elsa (373 m), dessen Name aus dem nahen
Tal stammt.
Die befestigte Mauerwerken, die das mittelalterliche Kern der Burg umschlossen,
sind noch jene, die ein Pilger oder ein Kaufmann aus dem XIV Jhd. auf dem Weg
nach Rom sehen konnte.
Im Barberiniplatz findet man den Palazzo Pretorio, den mit Familienwappen verschiedener Stadtvögte geschmuckt ist, und die Propstei San Bartolomeo, die im Innern einige Fresken-Fragmente aus der Giottoschule (XIV-XV Jhd.) und eine Bronzebüste von Piretro Tacca bewahrt.
Wenn
Sie den Platz rechts verlassen und entlang Francesco da Barberino Straße
gehen, finden Sie die Porta Senese (der Tor nach Siena hin). Links vom Platz
gibt es das Hospital der Pilger (Spedale de’ Pellegrini), 1365 gebildet.
Außer den Stadttören gibt es das Rathaus, dessen Ratssaal vom ortlichen
Maler Marco Borgianni mit landschaftlichen und historischen Bestandteilen a fresco
gemalt wurde.
Die Reise durch die Zauber der Verganglichkeit und der Kunst führt auch
außer den Tören weiter und führt in auf dem Land übersäten
Burgen und Schlossen: die Pfarrkirche von Sant’Appiano, aus Stein und Ziegel
gebildet,die im beigeschlossenen Museum einige archäologische Sammlungen
aus den nahen Nekropolen bewahrt, die Burg von
Linari,
Poppiano und Vico d’Elsa.